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Rote Liste im Wandel: Von der Printausgabe zur digitalen Plattform für Arzneimittelinformationen

Geschrieben von Rote Liste | 09. Juni 2026

Seit über 90 Jahren steht Rote Liste für verlässliche, neutrale Arzneimittelinformationen. Was als gedrucktes Preisverzeichnis begann, hat sich zu einer modernen digitalen Informationsplattform entwickelt. Dabei ist eines stets konstant geblieben: der Anspruch, fundierte und werbefreie Informationen bereitzustellen.

Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, wie sich Rote Liste an neue Anforderungen angepasst und die Transformation der Arzneimittelinformationen aktiv mitgestaltet hat.

Das unverzichtbare Standardwerk für Apotheker und Ärzte – die Anfänge

Die erste Ausgabe von Rote Liste erschien unter dem Namen „Preisverzeichnis deutscher pharmazeutischer Spezialpräparate“. Schon damals zeigte sich der hohe Bedarf an fundierten, strukturierten Arzneimittelinformationen. Mit den ROTE LISTE®-Einträgen als Angebot der Rote Liste Service GmbH erhielten Ärzte und Apotheker erstmals eine zentrale, verlässliche Quelle für neutrale Arzneimittelinformationen in Deutschland.

Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Werk zum unverzichtbaren Standard für Ärzte und Apotheker - zunächst ausschließlich in gedruckter Form. Dabei prägten Verlässlichkeit und Werbefreiheit die Inhalte von Beginn an und stellen bis heute zentrale Qualitätsmerkmale der Rote Liste-Lösungen dar.

Die Veröffentlichung digitaler ROTE LISTE®-Einträge

1990 folgte ein wichtiger Schritt folgte mit der Einführung elektronischer Datenträger für die ROTE LISTE®-Einträge. Acht Jahre später ging die Plattform schließlich online und läutete damit den Wandel ein: Neben dem klassischen Buch standen die Inhalte nun auch digital zur Verfügung. Schritt für Schritt entwickelte sich ROTE LISTE® so vom statischen Nachschlagewerk zur dynamischen Informationsquelle.

Rote Liste heute: Digitale Lösungen für verlässliche und benutzerfreundliche Arzneimittelinformationen

Rote Liste bietet heute weit mehr als ein klassisches Nachschlagewerk. Nutzer können aus einem breiten Portfolio an Lösungen wählen, die Arzneimittelinformationen über verschiedene Kanäle zugänglich machen – digital und offline. Die Inhalte sind dabei jederzeit und benutzerfreundlich zugänglich.

Zum Portfolio gehört neben den ROTE LISTE®-Einträgen unter anderem die Therapeutika-Datenbank, die strukturierte und zentral verfügbare Informationen zu Arzneimitteln auf Therapeutika-Ebene bereitstellt. Und auch Patienten profitieren von innovativen Angeboten: Mit Gebrauchsinformation 4.0 (GI 4.0®) ermöglicht Rote Liste einen mobilen und benutzerfreundlichen Zugriff auf Arzneimittelinformationen.

Rote Liste vereint somit eine fundierte Expertise mit innovativen Technologien, um pharmazeutische Informationen sicher bereitzustellen. Seit 2025 gehört Rote Liste zur cormeo-Gruppe als Teil von Bertelsmann Investments und ist damit in ein starkes Netzwerk eingebunden, das die digitale Transformation im Gesundheitswesen aktiv mitgestaltet und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Arzneimittelinformationen setzt.

Die Zukunft der Arzneimittelinformationen – angetrieben von Rote Liste

Aktuelle Entwicklungen verdeutlichen es: Die Zukunft der Arzneimittelinformationen ist digital und entwickelt sich dynamisch weiter, etwa durch elektronische Produktinformationen (ePI).

Rote Liste treibt diese Entwicklungen auch auf europäischer Ebene aktiv voran. Als eines der Gründungsmitglieder der Alliance for Medicines Information (AMI) unterstützt Rote Liste eine Initiative, die sich für eine harmonisierte und vernetzte Bereitstellung von Informationen rund um Arzneimittel in Europa einsetzt.

Damit verfolgt Rote Liste auch zukünftig ihr Ziel, das sie seit ihrer Gründung begleitet: Hochwertige, vollständige Arzneimittelinformationen einfach zugänglich zu machen, damit fundierte Entscheidungen im Gesundheitswesen unterstützt werden – immer im Einklang mit modernen Entwicklungen.